Fanszene Dresden Titans http://titansfanszene.blogsport.de Sun, 04 Feb 2018 09:44:38 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wiedersehen mit dem Publikumsliebling http://titansfanszene.blogsport.de/2018/02/04/wiedersehen-mit-dem-publikumsliebling/ http://titansfanszene.blogsport.de/2018/02/04/wiedersehen-mit-dem-publikumsliebling/#comments Sun, 04 Feb 2018 09:43:46 +0000 Administrator HeimspielBBCCoburgPlay Offs http://titansfanszene.blogsport.de/2018/02/04/wiedersehen-mit-dem-publikumsliebling/ Nach dem äußert miserablem Auftritt vor Wochenfrist gegen Rhöndorf erwartete uns in dieser Woche der abstiegsbedrohte Aufsteiger aus Coburg. Schon im Hinspiel war es lange ein Spiel auf Messersschneide mit dem besseren Ende für uns. Für einen Spieler auf Coburger Seite war es ein ganz besonderes Spiel. Aber es lief wohl nicht so, wie er es sich erhofft hatte.

Der kleine Max als Auswärtsgast

Nach fünf Jahren und etlichen wichtigen Punkten im Titanstrikot kam Max von der Wippel diesmal als Gast in das einstige heimische Wohnzimmer. Man durfte also davon ausgehen, dass er mit der Extraportion Motivation, die es im Abstiegskampf durchaus braucht, an den Start gehen wird.

Wir freuten uns natürlich auch ganz besonders auf dieses Wiedersehen und wollten ihm den Empfang und das Spiel so schwer wie möglich machen.

Besonderer Gast im Fanblock

Ein weiteres Gastspiel gab es an diesem Spieltag bei uns im Fanblock. Sebastian Heck, der von der Liga für sein Foulspiel gegen Rhöndorf für ein Ligaspiel gesperrt wurde, begleitete das Spiel mal aus unserer Perspektive. Dabei brachte er sich mit einigen Klatschrhythmen und Sprechchören ganz gut ein. Gegen Ende des Spiels dröhnte ihm aber schon ein bisschen der Schädel, die Lautstärke im Block ist wohl doch etwas anders, als man es vom Spielfeld aus annehmen würde.

Mit guter Stimmung zum wichtigen Sieg

Die gute Stimmung kam diesmal glücklicherweise nicht nur aus unserem Block. Die ganze Halle war einfach gut drauf und hat die Jungs zum wichtigen Sieg im Kampf um die Play Offs gepusht. Die Heimmacht Margon Arena war sogar so gut in Fahrt, dass die mitgereisten Fans aus Coburg kaum zu hören waren. Der Fanbusbesatzung bestand aber wohl nur aus einer älteren Generation, die außer Klatschen und Trommeln nichts weiter zur Anfeuerung ihrer Mannschaft beizutragen hatten.

Luft im Play-Off-Kampf

Nach einem spannenden Spiel, welches erst durch zwei Freiwürfe von Janek nach einem fragwürdigen Foul, in den letzten Sekunden entschieden wurde, konnten wir uns etwas Luft im Kampf um die Play Offs machen. Durch die gleichzeitige Niederlage der kleinen Bayern haben wir nun zwei Siege Abstand auf einen Play-Down-Platz und somit gute Karten für die restliche Saison. Sollten wir beim nächsten Spiel in Würzburg gewinnen und die Bayern in Coburg verlieren, wären uns die Play Offs nicht mehr zu nehmen. Hoffen wir also, dass uns zwei ehemalige Titans zum Erfolg verhelfen.

Dresden Titans – BBC Coburg (73:71)
18. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 1.912
Gäste: ca. 20

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Tolle Fahrt mit Beigeschmack http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/24/tolle-fahrt-mit-beigeschmack/ http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/24/tolle-fahrt-mit-beigeschmack/#comments Wed, 24 Jan 2018 12:47:11 +0000 Administrator AuswärtsDragon DomeDragonsDragons RhöndorfRhöndorfRhoendorf http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/24/tolle-fahrt-mit-beigeschmack/ Nach dem ebenso grandiosen wie auch unerwarteten Sieg gegen die „kleinen“ Bayern, ging es dieses Mal auswärts gegen den Tabellenzweiten aus Rhöndorf. Nach einem kräftigenden Brunch beim Vorstandsvorsitzenden machten wir uns zu fünft ein weiteres Mal auf den Weg quer durch Deutschland. Die äußerst heitere Fahrt hatte jedoch leider einen faden Beigeschmack. Was nicht am Frühstück lag.

Feuchtfröhlich bis ans Ziel

Mit dem Motto „Bis zum nächsten Hunderter“ verflog die rund 600 Kilometer lange Fahrt wie im Fluge. Dabei kamen interessante Gespräche und pikante Offenbarungen zum Vorschein. Genaueres bleibt den Mitgliedern der Fahrt überlassen. Nach etlichen Pausen und einem ungesunden Abendessen erreichten wir schließlich gut eine Stunde vor Spielbeginn die Sporthalle an der Menzenberger Straße. Der Dragon Dome, wie sie die Hausherren nennen, ist eine etwas in die Jahre gekommene kleine aber dennoch mit Charme versehene Sporthalle und die Heimspielstätte unseres aktuellen Gegners Dragons Rhöndorf.

Respekt vom Gegner

Nahezu in die äußerste Ecke gedrängt, durften wir unsere Plätze einnehmen und sorgten dann gleich mal für ein bisschen Stimmung. Zum Stolz des ganzen Fanvereins konnten wir gut sichtbar unsere neue Auswärtsfahne aufhängen. Dies sorgte auch bei den heimischen Fans für einige neidische bzw. erstaunte Blicke. Leider war es das dann auch schon mit den positiven Dingen aus der Halle.

Ein sehr engagierter Hallensprecher machte den (angeblich) 900 Heimfans ordentlich Dampf. Allerdings verschafften wir uns auch ohne Trommeln und in hoffnungsloser Unterzahl dennoch gut Gehör. Dies bestätigte uns auch der Vorstandschef der Rhöndorfer. Er kam in der Halbzeit auf einen kleinen Plausch zu uns und drückte uns seinen Respekt aus. Zum Einen für die lange Reise und zum Anderen für die gute Stimmung aus unserem Block.

Basketball? Wer spielt hier Basketball?

Ein weiter Punkt wäre wohl auch die Leidensfähigkeit gewesen. Denn das Spiel war nur zum Vergessen geeignet. Wiedermal. Einige von uns dachten nach dem Gießen-Spiel, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann. Doch weit gefehlt! Die Jungs auf dem Parkett setzten dem Ganzen noch einen drauf und sorgten für ziemlich enttäuschte Gesichter bei Verantwortlichen und Fans. Wieder einmal spielte die Mannschaft keinen Teambasketball und machten auch sonst den Eindruck als würden Kampf und Kraft in Dresden vergessen worden sein.

Sauer zurück nach Hause

Mit ordentlich Wut im Bauch ging es dann die knapp sechs Stunden wieder Richtung Heimat. Zum Glück waren die Mitfahrer so aufgestellt, dass sich die Stimmung relativ schnell wieder zum Positiven wandte. Nichtsdestotrotz müssen alle Fans und Verantwortliche langsam aufwachen und den Ernst der Lage erkennen. Bei noch drei Auswärtsspielen und zwei Heimspielen kann es schnell doch noch Play Downs heißen. Noch haben wir etwas Vorsprung.Der kann mit der Leistung aus Rhöndorf und Gießen aber schnell schrumpfen. Jetzt heißt es drei Pflichtsiege gegen Coburg, Würzburg und Karlsruhe einfahren und die Saison (Hauptrunde) ist quasi vorbei und die PlayOffs sicher. Dann sehen wir weiter.

Dragons Rhöndorf – Dresden Titans (91:74)
17. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 900
Gäste: 6

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Weihnachtsfeier meets Neujahrswanderung http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/weihnachtsfeier-meets-neujahrswanderung/ http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/weihnachtsfeier-meets-neujahrswanderung/#comments Thu, 18 Jan 2018 22:13:00 +0000 Administrator Allgemein http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/weihnachtsfeier-meets-neujahrswanderung/ Weihnachtsfeier? Kann doch jeder! Deshalb (und weil wir durch die Vereinsgründung spät dran waren) entschieden wir uns stattdessen für eine entspannte Neujahrswanderung durch die Sächsische Schweiz. Die hatte es – trotz familienfreundlicher Strecke – in sich.

Ein letztes Mal Glühwein trinken

Kalt genug war es ja – das dachte sich auch unser Handwerker Andreas und baute vorab eine astreine Glühwein-Tankstation. Natürlich mussten wir diese nicht tragen, ein Bollerwagen schuf Abhilfe.

20 wanderfreudige Titansanhänger trotzten den kalten Temperaturen und begaben sich mit Bollerwagen am späten Samstagvormittag auf die Tour von Hohnstein zur Brandbaude. Darunter die Spieler Yassin mit Freundin und Janek sowie Thorsten, Präsident des Titans e. V. und natürlich wir Fans von jung bis mittelalt ;)

Selbstverständlich gab es nicht nur ausreichend Glühwein, sondernauch Kinderpunsch, Spekulatius und Pfefferkuchen fanden Platz im Wagen.

Stop and Go – Don´t drink and drive!

Beim Fahren trinkt man nicht. Auch wir haben uns vorbildlich daran gehalten. Somit wurden regelmäßig kleine Stopps eingelegt, um die Becher aufzufüllen, die Gruppe zusammen zu halten, die Bollerwagenfahrer zu wechseln und um einfach mal Pause zu machen. Der Vorabend steckte einigen noch in den Knochen.

Gegen 11:30 Uhr hatten wir unser Ziel – die Brandbaude – erreicht. Kurz noch die Aussicht genossen und ein Getränk zu sich genommen, ging es danach hinein in die gute Stube zum gemeinsamen Mittag.

Der Sinn am Essen und Trinken ist zusammen zu sein

Von Kartoffeln mit Quark über Schnitzel bis zu einem heißen Eintopf gab es alles was das gutbürgerliche Herz begehrte.

Der Glühweintank wurde wärmetechnisch aufgeladen während wir uns aufwärmten. An allen Ecken wurde geredet: ob nun die Auswertung über das Spiel vom Vortag, witzige Anekdoten oder – wie die „Chefs“ Alex und Thorsten – über ‚geschäftliche‘ Belange – unser Ziel, Verein und Fans sowie Fans unter sich näher zusammenzuführen, wurde spätestens hier erfolgreich erreicht.

Back to the roots

Nachdem nun alle rund gefuttert und aufgewärmt waren, ging es wieder auf den Rückweg nach Hohnstein. Wie sich das für einen Klassenausflug gehört – einmal kurz durchgezählt, die Bummelletzten eingesammelt und Start.

Der Bollerwagen war mittlerweile um einiges leichter, da der Glühweinpegel im Tank nun spürbar nachließ. Dennoch war noch genug Vorrat da, um vorbeikommenden Wanderern eine kleine Freude zu bereiten.

Fazit: Die Titansfamilie steht zusammen

Am Ende war es ein schöner und lustiger Tag an der frischen Luft mit durchaus interessanten Gesprächen. Der Tag hat uns gezeigt, dass wir eine „harmonierende“ Truppe sind und wir werden das auf jeden Fall bald wiederholen. Also seid gespannt was wir uns beim nächsten Mal für euch einfallen lassen.

Ein großes Dankeschön geht hiermit auch noch einmal an unsere Organisatoren Andreas und Denis sowie an Yassin, Janek und Thorsten für die Zusage. Natürlich bedanken wir uns auch bei allen anderen Mitläufern für den tollen Tag.

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Sieg oder Abstiegskampf http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/sieg-oder-abstiegskampf/ http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/sieg-oder-abstiegskampf/#comments Thu, 18 Jan 2018 21:42:25 +0000 Administrator HeimspielFC BayernFC Bayern MunichLaolaStimmungWechselgesangZaunfahne http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/sieg-oder-abstiegskampf/ Nach den zuletzt drei Pleiten in Folge und dem unrühmlichen Auftritt in Gießen waren die Erwartungen an das Spiel gegen die zweite Mannschaft des ruhmreichen FC Bayern München Basketball relativ niedrig gesteckt. Die Münchner gewannen im Gegensatz zu uns ihre letzten drei Spiele und kamen zudem auch noch mit voller Kapelle nach Elbflorenz. Allen Titans Anhängern war vor dem Spiel klar – ein Sieg muss her, sonst droht ein Abstiegsplatz!

Mit Saisonzuschauerrekord gegen den drohenden Play-Downs-Platz

Der Name Bayern München zieht immer, auch im Basketball. So kamen zu diesem Spiel am Freitagabend knapp 2.000 Zuschauer in die bestens aufgeheizte Margon Arena. Dies war zu Beginn vielleicht nicht ganz förderlich für unser Spiel. Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Zuschauerzahl wirkten unsere Jungs zum Beginn des Spiels etwas nervösbis ratlos und machten genau da weiter, wo sie gegen Gießen eine Woche zuvor aufgehört hatten. Nämlich keinen Basketball spielen. Nach elendig langen Minuten ohne eigenen Punkt, befürchteten wir im Block schon das Schlimmste und machten uns auf eine deftige Packung bereit. Doch die Wende kam unerwartet.

Auszeit und Einlauf zur Wende

Wie ausgewechselt kamen die Jungs dann nach einer eigenen Auszeit wieder aufs Feld und fingen an, zu zeigen, warum sie für uns spielen. Kurz vor Ende des ersten Viertels sprang sogar noch eine Führung für uns raus. Dies tat der Stimmung in der Halle natürlich sehr gut und so kamen wir langsam in Fahrt. Wir versuchten den Rest der Halle nach der Führung noch mehr mitzunehmen, diese machte auch bei den einfachen Klatschrhythmen sofort sehr gut mit. Für mehr reichte es leider nicht auf der Tribüne.

Eigeninitiative führt ins Leere

Da mit zunehmender Spieldauer auch die Stimmung in der Halle immer besser wurde, versuchten wir auf eigene Initiative ein Wechselspiel mit der Gegentribüne anzustimmen. Dies verlief leider im Sande und kam überhaupt nicht zur Geltung. Schade. Wenn einige Zuschauer aber auch ständig „Tiiiitans“ statt „Defense“ rufen, brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn besagte Leute nicht wissen, was wir von ihnen wollen. Gleiches gilt auch für die spontane Laola-Welle gegen Ende des Spiels. Hier müssen wir wohl alle gemeinsam nochmal trainieren.

Zeichen des Neuaufbaus vor dem Block

Ein besonderes Highlight gibt es neben dem am Ende eindeutigen Sieg auch noch aus unserem Block zu vermelden. Wir konnten zum ersten Mal unsere neue Zaunfahne präsentieren und ernteten dafür durchweg positives Feedback. Im Zuge der Neugründung des Fanvereins Forza Blue musste natürlich auch eine neue Fahne her. So entstand in etwas mehr als zwei Arbeitstagen zwischen den Feiertagen das Gewand für den Block. Wir hoffen sie bringt uns weiterhin so viel Glück wie bis jetzt, denn sie ist ungeschlagen.

Dresden Titans – FC Bayern München II (73:52)
16. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 1.904
Gäste: -

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Nächstes Mal vielleicht doch lieber Tatort? http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/naechstes-mal-vielleicht-doch-lieber-tatort/ http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/naechstes-mal-vielleicht-doch-lieber-tatort/#comments Thu, 18 Jan 2018 21:17:44 +0000 Administrator Auswärts46ersGiessenHallenfriedhofStimmung http://titansfanszene.blogsport.de/2018/01/18/naechstes-mal-vielleicht-doch-lieber-tatort/ Es gibt immer wieder Auswärtsfahrten, bei denen man sich noch in der Halle denkt: Satz mit X das war nix. In diese Kategorie kann man auch den Trip dreier Motivierter nach Gießen einordnen. Durchschnittliche Fahrt, keine besondere Halle, miese Stimmung und eine sang- und klanglose Niederlage versauten den Sonntagnachmittag.

Welcome to the 60ies

Doch der Reihe nach. Nachdem die von zähem Verkehr geprägte Anfahrt hinter den Reiselustigen lag, versorgte man sich in einer örtlichen Globalisierungsfiliale noch kurz mit ein paar Kalorien, ehe es in die altehrwürdige Sporthalle Gießen Ost ging. Der Bundesligatempel der Gießen 46ers wartete mit historischem Ambiente auf, löste aber dennoch keine ganz großen Gefühle aus. Insgesamt konnte der Bau aus den 1960er Jahren weder durch Imposanz noch wirklich rustikalen Charme überzeugen.

Friedhofsstimmung allez

Restlos enttäuschend verhielt es sich dagegen mit der von den übrigen Besuchern des Spiels erzeugten Stimmung. Ja es ist nur die zweite Mannschaft, ja am Vorabend spielte die Erste in der BBL und ja wir sind eine Ausbildungsliga. Aber nur 227 Zuschauer und wirklich null Stimmung? Kein einziger Schlachtruf oder irgendwas? Das passte zum eingangs zitierten Sprichwort und wird in der Pro B höchstwahrscheinlich nur vom Frankfurter Hallenfriedhof unterboten. Fast war man froh, dass sich ein knappes Dutzend Teenie-Cheerleader mit glockenhellen Stimmen an so etwas wie Support versuchte. Das sehr begrenzte Repertoire und die Stimmlage der Mädels führten dann aber auch schnell zu entnervt verdrehten Augen und dem innigen Wunsch nach einem belebenden Hallensprecher. Doch die junge Dame verhielt sich leider über volle 40 Minuten äußerst passiv, was an sich zwar wünschenswert, aber in Kombination mit den trägen Heimfans der letzte Nagel im Sarg war.

Nahe dran am Hallenverbot

Auf der Habenseite war in puncto Stimmung aber leider auch nicht viel zu verbuchen. Da zu dritt ohnehin nicht an klassischen koordinierten Support zu denken war, verlagerte man den Schwerpunkt eher auf individuelle rhetorische Einwürfe. Im Zuge dessen kam es dann zum einzigen „Höhepunkt“ des Abends, als man kurz nach Beginn des vierten Viertels von einer sichtlich peinlich berührten Security dazu aufgefordert wurde, die vereinzelten Schlachtrufe doch bitte zu unterlassen. Was sich wie ein schlechter Scherz anhörte, wurde dank der Androhung eines sofortigen Hallenverweises zügig eine ernste Angelegenheit, deren Hintergrund offensichtlich ein Missverständnis war.

Ursprung des Problems war die ehrenamtliche Betreuung eines testweisen Livestreams durch die anwesenden Gäste. Offenbar war man ob der formalen Anmeldung an der Tageskasse mehr oder weniger als neutrale Vereins- bzw. Pressevertreter eingestuft worden. Dass es sich bei den anwesenden Dresdnern aber eben nicht um Vereinsangestellte oder gar Dienstleister, sondern um emotionale Fans handelte, war in der Form wohl einfach nicht einkalkuliert. So oder so fuhr man die Support-Aktivitäten anschließend noch ein Stück runter und umging am Ende einen Platzverweis, der im Härtefall vielleicht sogar langwierige Sorgen à la Hallenverbot hätte bedeuten können.

Mit arg gedämpfter Laune ging es nach der dürftigen 66:79-Niederlage und kurzer Verabschiedung der Mannschaft zurück zum fahrbaren Untersatz und auf die knapp 500 Kilometer lange Rückreise in die sächsische Heimat. Noch vor dem Tageswechsel erreichte man die gewohnten Gefilde und beendete den erfolglosen Trip.

Dupant Gießen 46ers Rackelos – Dresden Titans (79:66)
15. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 227
Gäste: 3

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Sieg zu ungewöhnlicher Zeit http://titansfanszene.blogsport.de/2017/12/06/sieg-zu-ungewoehnlicher-zeit/ http://titansfanszene.blogsport.de/2017/12/06/sieg-zu-ungewoehnlicher-zeit/#comments Wed, 06 Dec 2017 11:46:53 +0000 Administrator HeimspielBayer GiantsBayer LeverkusenFreundschaftInfernoInferno KonstanzKonstanzLeverkusenStimmung http://titansfanszene.blogsport.de/2017/12/06/sieg-zu-ungewoehnlicher-zeit/ Freitagabend, Flutlicht – Gibt es etwas Geileres im Sport? Nein! Zum Start der Rückrunde der diesjährigen Saison (Ja, es ist schon die Hälfte rum, auch wenn man es kaum glaubt!) kamen die Jungs aus der Pillenstadt Leverkusen, um sich die nächste Niederlage gegen uns abzuholen. Im Hinspiel hatten wir die Giants mit 80:72 besiegt und auch diesmal sollten die Bayer-Jungs ohne Punkte den Court verlassen – auch wenn es lange gar nicht danach aussah.

Wir zeigen denen mal, wie das geht

Als treue Leser unserer Fanberichte habt ihr sicher auch den Rückblick auf das Auswärtsspiel in Leverkusen gelesen. Beim Spiel in der Ostermann-Arena war nicht so viel mit Stimmung. Unser Ziel war es, den Jungs mal zu zeigen wie es richtig geht. Leider fanden gerade zu diesem Spiel nur wenige Leute aus dem aktiven Kern den Weg in die Halle. Verschiedenste Verpflichtungen hinderte knapp ein halbes Dutzend daran, wie sonst im Fanblock die Stimmung anzuheizen. So mussten wir also in dezimierter Anzahl den Weg durch das Spiel antreten. Zur Überraschung aller unterstützten uns dieses Mal allerdings zwei selten zusehende Mitglieder. Unter anderem mit ihrer Anwesenheit verhinderten sie den stimmungstechnischen Tiefflug.

Verstärkung von Freunden

Einen weiteren Überraschungsbesuch erhielten wir kurz nach der Halbzeit von einer kleinen Truppe Schlachtenbummler aus Konstanz. Die Freundschaft zu der mittlerweile inaktiven Gruppe vom Bodensee besteht schon seit vier, fünf Jahren. Mit den Jungs und Mädels haben wir in der Vergangenheit schon einige packende Matches, spektakuläre Abende in fremden Hallen und Städten erlebt und uns immer wieder gegenseitig gepusht. Doch an diesem Abend wollten wir nicht (nur) Annekdoten austauschen. Nach einer herzlichen Begrüßung und einigen Wechselgesängen legten wir gemeinsam los, um die die Stimmung in der Halle ordentlich nach oben zutreiben. Stimmungstechnisch war es vor allem in der zweiten Hälfte wohl eins der besten Spiele in diesem Jahr.

Zusammen für die Titans

Als beide Gruppen vereint ab dem dritten Viertel zusammen die Mannschaft auf dem Court anfeuerten, lief es auch bei den Spielern merklich besser. Was vor der Halbzeit noch nach einer neuerlichen Niederlage in der heimischen Halle aussah, drehte sich nach dem Seitenwechsel in einen furiosen Sieg. Auf diese Weise sicherten wir uns den so wichtigen gefestigten Mittelfeldplatz im Kampf um die Playoffs. Anscheinend haben die zusätzlichen Stimmen unsere Jungs ziemlich gepusht und dazu geführt, dass sie trotz hohem Rückstand nicht aufgegeben und das Spiel noch gedreht haben.

Jetzt heißt es Stärke zeigen und mal einen Großen schlagen. Am kommenden Sonntag müssen die Jungs beim Tabellenführer aus Elchingen ran. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, dem 17.12., um 16:00 Uhr statt – dann als Christmas-Game mit einigen tollen Überraschungen für Zuschauer und Fans.

Dresden Titans – Bayer Giants Leverkusen (81:77)
12. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 1.136
Gäste: 1

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Eine Auswärtspremiere der besonderen Art http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/30/eine-auswaertspremiere-der-besonderen-art/ http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/30/eine-auswaertspremiere-der-besonderen-art/#comments Thu, 30 Nov 2017 21:40:14 +0000 Administrator AuswärtsArenaBBCCoburgFranken http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/30/eine-auswaertspremiere-der-besonderen-art/ „Nächster Halt Coburg!“ hieß es am vergangenen Sonntag für den ersten vom Forza Blue e. V. organisierten Fanbus. Dem Aufruf zum reichlich 200 Kilometer langen Trip ins Oberfränkische folgten insgesamt knapp 30 motivierte Titansfans, die am frühen Sonntagmittag in bester Laune vom Parkplatz der Margon Arena rollten. Dass sie uns in Coburg verhagelt werden sollte – aber das nicht mal vom Spiel – war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Nach der vergleichsweise flotten Anreise (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Buspartner Gendritzki und unseren Fahrer Mario!) stärkte sich der Mob noch kurz in einer örtlichen Globalisierungsfoodfiliale und bezog anschließend den extra hergerichteten Gästeblock der HUK-Coburg-Arena. Die im Sommer 2011 vor allem für die Coburger Handballer errichtete Multifunktionshalle bot zeitgemäße Optik und Funktionalität, erzeugte aber ob ihres dezent steriliten ‚Charms‘ keine großartigen Gefühle.

Konservendosen für alle

Anders verhielt es sich dagegen beim Coburger Support. In Ermangelung einer aktiven Fangruppe koordinierte vor allem der Hallensprecher die Anfeuerungen und Klatschrhythmen, welche von ein paar Kids und einer Omi auf bereitstehende Schlaginstrumente umgesetzt wurden. Den Einsatz dieser BBC-Anhänger wollen wir natürlich nicht verschweigen, aber potenziert mit dem klatschpappenschwingenden Publikum, drängte sich dann doch sehr der Konservendosenvergleich auf.

Blau hilft gegen Monotonie

Wir entgegneten der Monotonie aus dem Heimbereich mit einem kleinen Luftballonintro und schmetterten anschließend unsere Lieder durchs spärlich besetzte Rund. Am Sieger auf den Rängen gab es also keinen Zweifel. Der mittlerweile Dank einiger Privatfahrer auf 40 Personen angewachsene Block zündete stellenweise den Nachbrenner und präsentierte sich in richtig guter Form.

Mit dem Auswärtssieg in der Tasche wurde dann noch standesgemäß ein einwandfreies Uffta abgehalten. Nach der kurzweiligen Rückfahrt endete der Roadtrip gegen 22:00 Uhr an der Margon Arena. Fazit: Die erste Auswärtsfahrt von Fans für Fans war ein voller Erfolg! Das machen wir wieder! ;-)

BBC Coburg – Dresden Titans (83:90)
11. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 764
Gäste: ca. 40

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Ein Sieg der Emotionen http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/12/ein-sieg-der-emotionen/ http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/12/ein-sieg-der-emotionen/#comments Sun, 12 Nov 2017 10:11:08 +0000 Administrator HeimspielDresden MonarchsDresdner SC VolleyballDSCDynamo DresdenFansMannschaftVC DresdenVernetzungWürzburg http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/12/ein-sieg-der-emotionen/ Nach dem enttäuschenden Auftritt unter der Woche in Frankfurt, waren wir diesmal ziemlich gespannt, wie die Mannschaft den erneuten Rückschlag weggesteckt hat. Wir waren trotzdem geschlossen optimistisch. Und das aus gutem Grund …

Dresden kein gutes Pflaster für Flynn

Eigentlich gab es gleich mehrere Gründe, optimistisch zu sein. Zum einen kam die Nachwuchstruppe der Würzburger BBL-Mannschaft mit nur einem Saisonsieg in die heimische Arena und zum anderen kam unser ehemaliger Coach Liam Flynn zurück an seine alte Wirkungsstätte. Dieser konnte während seiner Amtszeit in der ersten und bisher letzten Pro-A-Saison, kein einziges Spiel in Dresden gewinnen. Genau das sollte auch nach diesem Heimspiel so bleiben.

Unterstützung von außen

Noch vor dem Spiel wurde unser neuer Geschäftsführer Jörn Müller vorgestellt. Kaum im Amt hat er schon für eine kleine Bewegung in der Arena gesorgt. Durch die gute Vernetzung in der Dresdner Sportlandschaft ist es ihm gelungen, einige Fanclubs sowie Sportmannschaften aus anderen Sportarten zu uns in die Halle zu holen und für weitere Unterstützung zu sorgen. Wir freuten uns über die neuen Ideen. So beteiligten wir uns bereits aktiv an der Vorbereitung der ‚Aktion‘ und nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den anderen.

Mit Emotionen zum Sieg

Getragen von der tobenden Menge in der Halle spielte die Mannschaft in der ersten Halbzeit wie aus einem Guss. Trotz der wettbewerbsverzerrenden Maßnahme namens Leon Kratzer, hatten die Würzburger kaum eine Chance gegen ein hochmotiviertes Team aus Dresden. Mannschaft und Fans schaukelten sich von Minute zu Minute weiter auf und zur Halbzeit herrschte geschlossene Zufriedenheit. Beobachter der Saison wissen aber: das kann noch nicht alles gewesen sein. Wo war das schwache Viertel, welches sich die Mannschaft immer wieder leistet?

Zitterpartie am Ende

Wie es nun mal in der Saison so ist, kam es auch in diesem Spiel wieder zu einem schwachen Viertel. Diesmal mussten wir im letzten Abschnitt zeitweilig um den Sieg bangen. Mit Unterstützung von uns und dem Rest der Halle, konnte die Mannschaft trotz Ladehemmung im letzten Viertel und kurzzeitigem Rückstand die Partie an sich reißen und den zweiten Heimsieg in dieser Saison feiern.

So langsam kommen unsere Jungs und auch wir immer besser in Fahrt. Mit einem hohen Tempo in den Wechseln zwischen Gesang und Anfeuerung war es auch für uns ein erfolgreicher Spieltag. Die gesamte Halle hat dank der Unterstützung von außen besser mitgemacht. Es flogen sogar einige Wechselgesänge insbesondere mit dem stimmgewaltigen Anhang der Monarchs durch die Halle.

Beim nächsten Spiel in Schwelm werden wir wieder mit einer kleinen Gruppe vor Ort sein und unserer Mannschaft den Rücken stärken. Hoffen wir, dass der Ausrutscher in Frankfurt wirklich nur ein Ausrutscher war und wir unsere Stärke in den Auswärtsspielen weiter beweisen können.


Dresden Titans – TG s.Oliver Würzburg
(61:55)
8. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 1.208
Gäste: -

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Ein unbekanntes Gefühl http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/01/ein-unbekanntes-gefuehl/ http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/01/ein-unbekanntes-gefuehl/#comments Wed, 01 Nov 2017 12:47:06 +0000 Administrator HeimspielHeimsiegKarlsruhe http://titansfanszene.blogsport.de/2017/11/01/ein-unbekanntes-gefuehl/ Nach mehr als zehn Monaten warten, hoffen und bangen war es nun endlich wieder soweit. Gegen die aufgepumpte Studentenmannschaft aus Karlsruhe konnten wir unseren ersten Heimsieg in der Margon Arena feiern. Doch das war schwieriger als erwartet.

Pflichtsieg? Pflichtsieg!

Gegen den Aufsteiger aus dem Süden machte das Wort “Pflichtsieg„ des Öfteren die Runde. Auch wenn sich vor dem Spiel alle einig waren, dass dieses Spiel gewonnen werden muss und auch wird, war die Stimmung vor dem Spiel leicht angespannt. Aufgrund der gezeigten Leistungen in dieser Saison, war sich niemand so richtig sicher, ob denn die Mannschaft eine souveräne Leistung zeigen wird. Die Skeptiker sollten Recht behalten.

Mit Krampf und Kampf

Unsere Mannschaft machte es sich mal wieder unnötig schwer, dies war auch bei uns im Fanblock zu spüren. Die große Erwartung und Vorfreude sollte sich schnell in eine gewisse Verärgerung umwandeln. Denn die Jungs auf dem Feld spielten mal wieder zu fahrlässig und ließen die gegnerische Mannschaft immer wieder im Spiel, statt schon frühzeitig für Klarheit zu sorgen. Erinnerungen an die letzten Spiele wurden wach. Doch diesmal sollte es anders kommen.

Trotzreaktion auf den Rängen

Mit stimmgewaltigen Anfeuerungen wollten wir die Mannschaft und die restliche Halle wachrütteln und endlich zum Sieg in der heimischen Arena tragen. Mit den Fans im Rücken rissen sich die Jungs dann doch wieder zusammen und sorgten auch bei uns im Block wieder für bessere Mienen. Gemeinsam zeigten wir den Gästen die Grenzen auf und schickten sie mit einer relativ souveränen Leistung zum Ende hin wieder nach Hause.

Plötzlich, ein ungewohntes Gefühl

Gerade bei uns im Fanblock machte sich eine große Erleichterung breit. Nach mehr als zehn Monaten und unzähligen Anläufen konnten wir endlich wieder zu Hause siegreich vom Feld gehen. Ein tolles Gefühl! Gerne hätten wir nach dem Spiel noch mit den Jungs gefeiert, der Mannschaft war aber so gar nicht nach Feiern zumute. So zumindest kamen einige Reaktionen bei uns an. Die Spieler können diesen Sieg zum Glück genau richtig einordnen und sind schon wieder voll auf die kurze Woche fokussiert. In den nächsten Tagen gibt es gleich zwei weitere Spiele, die gewonnen werden wollen. Unter der Woche wartet Frankfurt und am Sonntag kommt unser ehemaliger Trainer Liam Flynn mit seiner neuen Mannschaft aus Würzburg zu uns nach Elbflorenz. Zusammen als Titans-Family werden wir auch diese Spiele siegreich gestalten!

Dresden Titans – KIT Gequos Karlsruhe (75:68)
6. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 1.003
Gäste: -

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Schlaftabletten in der Chemiestadt Leverkusen http://titansfanszene.blogsport.de/2017/10/25/schlaftabletten-in-der-chemiestadt-leverkusen/ http://titansfanszene.blogsport.de/2017/10/25/schlaftabletten-in-der-chemiestadt-leverkusen/#comments Wed, 25 Oct 2017 14:44:43 +0000 Administrator AuswärtsBayer GiantsBayer LeverkusenHallensprecherLeverkusenStimmung http://titansfanszene.blogsport.de/2017/10/25/schlaftabletten-in-der-chemiestadt-leverkusen/ In der Bayer-Stadt Leverkusen wartete ein weiteres ziemlich weit entferntes Auswärtsspiel auf uns und unser Team. Trotzdem machten wir uns, wenn auch in minimaler Anzahl, auf den Weg um Unterstützung zu liefern. Nach einer elendig langen Fahrt und unzähligen Straßensperrungen kamen wir endlich an der doch sehr charmanten Halle an. Die Ostermann-Arena ähnelt auf dem ersten Blick dem Audi Dome zu München. So charmant die Halle auch war, die Zuschauer und vor allem der Hallensprecher der Giants rissen das ganze positive Bild wieder ein.

Eine Halle zum Übernehmen

Wären wir mit fünf oder sechs Leuten dort angereist, hätte man die Halle locker übernehmen können. Ich weiß nicht, was mit den Leuten dort los war. Man hatte den Eindruck, es wurden am Eingang Schlaftabletten der ortsansässigen Bayer AG verteilt oder die Fans der Giants sind aus den vergangenen Jahren einfach besseres gewohnt. Kurz vor Spielbeginn fanden sich dann doch noch ca. 500 Menschen in der Halle ein (wohlwollend geschätzt), um sich dieses Ost-West-Duell zu Gemüte zu führen. Leider hätten es wohl auch 1.000 sein können und die Stimmung wäre gleich gewesen. Der Grund dafür ist hausgemacht.

Valium am Mikro

Die Zuschauer in der Ostermann-Arena wurden von einem Hallensprecher “eingeheizt“, der seinen Namen nicht verdient hat. Mit einer unglaublich langatmigen Aussprache und Betonung leitete der junge Mann durch das Spiel und sah sich dabei eher als Statistikkommentator als ein Stimmungsmacher. An dieser Stelle ein netter Gruß an unseren Sprecher Jan: Du machst das um Welten besser! Zum Glück sorgte wenigstens das Spiel für Stimmung.

Auswärts läufts

Mit einer halbwegs souveränen Leistung sicherten sich die Titans den zweiten Saison- und gleichzeitig auch Auswärtssieg. Mit gutem Teambasketball sowie einer vorzeigbaren kämpferischen Leistung haben die Jungs die Leverkusener immer im Schach gehalten. Auch wenn es in diesem Spiel wieder einmal ein schwächeres Viertel gab, konnte die Mannschaft der Titans diesmal rechtzeitig die passende Medizin finden und bis zum Schluss eine passable Führung über die Zeit bringen.

Jetzt gilt es für alle, die es mit den Titans halten, am Samstag gegen Karlsruhe für ein Tollhaus zu sorgen und endlich auch den verdienten ersten Heimsieg einzutüten.

Bayer Giants Leverkusen – Dresden Titans (72:80)
5. Spieltag, 2. Bundesliga Pro B
Zuschauer: 510
Gäste: 2

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